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Aulos
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Der Aulos (aus altgriechisch αáœÎ»ÏÏ aulĂłs, âRöhreâ, Plural Auloi) ist ein zu den Blasinstrumenten zĂ€hlendes Rohrblattinstrument der Antike. Der Spieler dieses Instruments heiĂt Aulet (griechisch αáœÎ»Î·ÏÎźÏ aulÄtážs). Der Aulos hatte in der Regel zwei zylindrisch oder leicht konisch gebohrte Melodierohre, die miteinander nicht verbunden waren und beim Spielen V-förmig gehalten wurden. UrsprĂŒnglich bestanden die Rohre meist aus Schilfrohr oder Lotos, es waren aber auch diverse andere Materialien ĂŒblich. Auloi gab es in vielen Typen und GröĂen; die erhaltenen Rohre messen etwa zwischen 30 und 55 cm, antike Nachrichten belegen auch wesentlich lĂ€ngere Formen.
Vergleichbare gedoppelte Rohrblattinstrumente (Doppeloboen) gab es bereits im Alten Ăgypten unter dem Namen memet. Bei den Etruskern hieĂen entsprechende Instrumente suplu. Im antiken Rom wurde der Instrumententyp lateinisch als tibia bezeichnet.
Contents
âą Mythologie
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Vorformen im Nahen Osten und im Mittelmeerraum
Aus dem Alten Ăgypten (4. Dynastie, 2639â2504 v. Chr.) stammt eine in der Nekropole von Gizeh gefundene Statue mit einem Doppelinstrument. Seit der 5. Dynastie (2504â2347 v. Chr.) findet sich dieses Memet genannte Rohrblattinstrument auf bildlichen Darstellungen. ArchĂ€ologisch sind Exemplare aus dem Mittleren Reich erhalten (ca. 2010 v. Chr. â 1793 v. Chr.). Aus der SpĂ€tzeit (664â332 v. Chr.) sowie aus der hellenistisch-römischer Zeit (4. Jahrhundert v. Chr. â 4. Jahrhundert n. Chr.) sind einige Exemplare aus Schilfrohr sehr gut erhalten.cite-ref-1[1] Diese Instrumente dĂŒrften ausschlieĂlich mit EinfachrohrblĂ€ttern gespielt worden sein. Die doppelten Schallrohre wurden parallel gehalten. Sie sind als die direkten VorlĂ€ufer der bis heute im Vorderen Orient und im Mittelmeerraum verbreiteten Instrumente zu betrachten (Duduk in Armenien, Balaban in Aserbaidschan und im Iran, Sipsi und Mey in der TĂŒrkei, Midschwiz im östlichen Mittelmeerraum, Launedda auf Sardinien). Vermutlich ebenfalls verwandt ist das in der Bibel genannte Instrument Chalil.
Zu den Àltesten Zeugnissen gehört auch ein Kykladenidol von der Insel Keros aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr., das einen Musiker zeigt, der eine Vorform des gedoppelten Aulos mit relativ kurzen, vermutlich konischen Rohren spielt.cite-ref-2[2] Auf Kreta findet sich aus minoischer Zeit (Mitte 2. Jahrtausend v. Chr.) die gut erhaltene Abbildung eines Doppelaulos, dessen eines Spielrohr einen aufwÀrts gebogenen Schalltrichter trÀgt. Die Rohre werden parallel gehalten und erreichen fast die ArmlÀnge des Spielers.cite-ref-3[3] Die Àlteste Darstellung eines Aulisten mit einer Mundbinde findet sich auf einem neohethitischen Orthostaten des 8. Jahrhunderts v. Chr. aus Karatepe.cite-ref-4[4]
Eine sardinische Bronzestatuette (ca. 1000 v. Chr.) belegt eine Vorform der dort bis heute erhaltenen dreifachen Launeddas beziehungsweise Benas. Die etwa 8 cm hohe Figur zeigt einen Spieler, der drei gleich lange zylindrische Spielrohre im Mund hĂ€lt, die mit ausgestreckten Armen am unteren Ende gegriffen werden.cite-ref-5[5] Aus der Hallstattzeit wurde in SzĂĄzhalombatta (Ungarn) die Darstellung einer Doppelhornpfeife gefunden. Eine Figurine aus dem Kontext der östlichen Hallstattkultur (6. Jahrhundert v. Chr.) stellt eine Person dar, die zwei Hornpfeifen in V-Haltung spielt. Die Rohre sind etwa so lang wie ein Arm dargestellt. Die unteren Enden der Spielrohre sind in die hohle Wölbung der Hörner eingefĂŒhrt, etwa um ein Drittel der HornlĂ€nge vor der Hornspitze.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]
âKlassischerâ griechischer Aulos
Bedeutung und Verbreitung
Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. sind Exemplare des griechischen Aulos, Darstellungen und literarische Zeugnisse in gröĂerer Zahl erhalten.cite-ref-9[9] Trotz der zahlreichen möglichen VorgĂ€ngerformen, die rund um den Mittelmeerraum belegt sind, ist es wahrscheinlich, dass der Aulos im engen Sinn, also die griechische Form des Musikinstrumentes, etwa in dieser Zeit aus Kleinasien ĂŒbernommen wurde. Möglicherweise steht die Ăbernahme im Zusammenhang mit der Verehrung des Gottes Dionysos, die ebenfalls aus dieser Region stammte. Zwar wurde in der modernen Forschung auch vorgeschlagen, den griechischen Aulos von den entsprechenden Instrumenten der kykladischen oder der minoischen Kultur herzuleiten, aber zahlreiche Passagen bei antiken Schriftstellern bringen den Aulos eindeutig mit kleinasiatischen Sagenfiguren (Hyagnis, Marsyas), Musikern (Olympos), Harmonien und Melodien in Verbindung.cite-ref-10[10]
Schon frĂŒh herrschte jedoch eine gewisse Konkurrenz zwischen den Auloi und den verschiedenen Formen der griechischen Leier (etwa Kithara oder Lyra). Der Aulos erfreute sich zwar groĂer Beliebtheit in unterschiedlichsten ZusammenhĂ€ngen, wurde aber von vornehmen Griechen der Oberschicht nicht als standesgemÀà und âhellenischâ anerkannt. Dieser Gegensatz zwischen Blas- und Saiteninstrument spiegelt sich unter anderem auch in dem Mythos wider, nach dem der Kithara spielende Apollon den Aulos spielenden Marsyas besiegte. In den gleichen Zusammenhang gehören auch die Berichte in der antiken Literatur, nach denen sich der athenische Staatsmann und Feldherr Alkibiades geweigert haben soll, den Aulos zu erlernen. Noch im 4. Jahrhundert v. Chr. Ă€uĂerten sich bedeutende griechische Schriftsteller (Platon, Aristoteles) ablehnend zu dem Instrument.cite-ref-11[11] Professionelle AulosblĂ€serinnen waren dagegen etwa die antiken HetĂ€ren. BerĂŒhmt wurden die AulosblĂ€serinnen Lamia von Athen und Aphrodite Bilistiche.cite-ref-12[12]
In hellenistischer Zeit verbreitete sich mit der griechischen Kultur auch der Aulos. Das sĂŒdlichste Verbreitungsgebiet hellenistischer Auloi am Nil ist Meroe, wo im Bereich der Stadt und auf dem Nordfriedhof mehrere Exemplare aus Elfenbein und Metall gefunden wurden, die in die Jahre um 15 v. Chr. bis 2 v. Chr. datiert werden.cite-ref-13[13]
Die Funktion der âFlötenmĂ€dchenâ (αáœÎ»ÎÏÎčΎΔÏ, aulĂ©tides) bei Symposien und ihre gesellschaftliche Stellung sind im Abschnitt zur profanen Prostitution in der Antike beschrieben.
Mythologie
Der Erfinder des Aulos wird in der antiken Mythologie nicht einheitlich ĂŒberliefert. WĂ€hrend Pindar auf die Göttin Athene verweist, die damit den Klagegesang der Gorgonen habe imitieren wollen,cite-ref-14[14] nennen andere Schriftsteller auch Apollon (Pseudo-Plutarch) und Ardalos, einen Sohn des Hephaistos.cite-ref-15[15] AuffĂ€llig ist in dieser Hinsicht allerdings, dass in den bildlichen Darstellungen der griechischen Antike der Aulos nie mit einer bestimmten Gottheit in Verbindung gebracht wird, sondern stets von austauschbaren Figuren wie Satyrn, MĂ€naden und Musen gespielt wird.cite-ref-16[16]
Ein weit verbreiteter griechischer Mythos schildert, wie Athene auf dem Aulos zu musizieren versucht, dann aber das Instrument fortwirft,cite-ref-17[17] als sie bemerkt, dass das Hineinblasen ihre GesichtszĂŒge entstellt.cite-ref-18[18] Der Aulos wird daraufhin von dem Satyrn Marsyas aufgehoben. Ihm gefiel das Spiel darauf so gut, dass er den Lyra spielenden Apollon zum Wettstreit herausforderte.cite-ref-19[19] Die als Schiedsrichter ausgewĂ€hlten Musen erklĂ€rten jedoch Apollo zum Sieger. Darauf hĂ€ngte dieser Marsyas zur Strafe fĂŒr seinen Ăbermut an einer Fichte (dem heiligen Baum der Kybele) auf und zog ihm bei lebendigem Leib die Haut ab.
Konstruktion, Spieltechnik und Klang
Abbildungen, Schriftquellen und archĂ€ologische Funde belegen, dass der Aulos ein Rohrblattinstrument war, auch wenn das Wort oft fĂ€lschlich mit âFlöteâ ĂŒbersetzt wird. Er wurde mit Einfachrohrblatt oder Doppelrohrblatt gespielt.cite-ref-20[20] Aufgrund einer Beschreibung bei Theophrastos von Eresoscite-ref-21[21] wird teilweise vermutet, dass im 4. Jahrhundert die Gegenschlagzunge, also das Doppelrohrblatt, durch die Aufschlagzunge, also das Einfachrohrblatt, abgelöst worden sei.cite-ref-22[22] ArchĂ€ologisch sind allerdings nur DoppelrohrblĂ€tter belegt.cite-ref-23[23] Zwischen MundstĂŒck (zeugos) und Spielrohr (bombyx) saĂen zwei ei- bzw. trapezförmig verdickte Abschnitte, der holmos (áœ
Î»ÎŒÎżÏ) und das hypholmion (áœÏÏλΌÎčÎżÎœ).cite-ref-24[24] Das Spiel â vermutlich mit Zirkularatmung,cite-ref-25[25] wie es bei den traditionellen Instrumenten des Mittelmeerraums und in Asien bis heute begegnet â wurde durch eine Mundbinde (griechisch ÏÎżÏÎČΔÎčÎŹ phorbeia, lateinisch capistrum) unterstĂŒtzt.cite-ref-26[26] Der notwendige Blasdruck richtet sich vor allem nach den verwendeten RohrblĂ€ttern und liegt bei DoppelrohrblĂ€ttern generell höher als bei EinfachrohrblĂ€ttern.
Die Rohre bestanden traditionell aus Schilfrohr oder aus Lotos, in spĂ€terer Zeit waren auch Holz, Elfenbein oder Knochen ĂŒblich. Bereits bei Pindar (gestorben Mitte 5. Jahrhundert v. Chr.) ist auĂerdem die Verwendung von dĂŒnnem Erz fĂŒr das Instrument erwĂ€hnt.cite-ref-27[27] Der Klang des Instruments variierte mit den verschiedenen Konstruktionen. Bei zylindrischer Bohrung der Röhre und Einfachrohrblatt dĂŒrfte er den traditionellen Einfachrohrblattinstrumentencite-ref-28[28]cite-ref-29[29] entsprechen. Bei zylindrischem Schallrohr und Doppelrohrblatt entsprechen Mensur und GröĂe des Rohrblatts eher dem Krummhorncite-ref-30[30] als dem in diesem Zusammenhang oft genannten Duduk.cite-ref-31[31] Bei konischer Bohrung und Doppelrohrblatt wĂ€re der Klang schalmeienartig;cite-ref-32[32] Instrumente mit konischer Bohrung wurden allerdings bisher nicht gefunden.
Bei den Ă€ltesten erhaltenen Instrumenten hat jedes Rohr fĂŒnf Grifflöcher, darunter ein Daumenloch an zweiter Stelle von oben; dazu kam oft ein sechstes nicht gegriffenes Loch.cite-ref-33[33] In hellenistisch-römischer Zeit wurde die Zahl der Löcher stark erhöht und konnte nun bis zu 16 betragen. Durch Metallringe konnten die Löcher geöffnet oder verschlossen werden, wodurch sich der Tonumfang variieren lieĂ. Iulius Pollux fĂŒhrte diese Innovation auf einen Auleten namens Diodoros aus Theben zurĂŒck.cite-ref-34[34] Durch diese Fortentwicklungen konnten mit einem Aulos bis zu 24 Noten gespielt werden.cite-ref-35[35] Erhaltene Auloi haben durchwegs auf beiden Spielrohren unterschiedliche Grifflöcher, was ein einstimmiges Spiel ausschlieĂt.cite-ref-36[36]
Auf griechischen Abbildungen sind ausschlieĂlich gedoppelte Instrumente dargestellt. Literarisch und durch FundstĂŒcke ist jedoch auch das Musizieren auf einem einzelnen Schallrohr, dem monaulos (ÎŒÏΜαÏ
λοÏ, âEinzelröhreâ), belegt. Der einzeln geblasene monaulos war 25 bis 45 Zentimeter lang, besaĂ ungefĂ€hr acht Fingerlöcher und hĂ€ufig â wie bei einer heutigen japanischen hichiriki â zwei Daumenlöcher.
Ferner blieben teilweise aus Bronze gefertigte Exemplare der Querflöte plagiaulos (ÏλαγίαÏ
λοÏ, âQuerröhreâ) erhalten. Der mehrfach in griechischen Quellen erwĂ€hnte plagiaulos wurde im 19. Jahrhundert und bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nach unterschiedlichen Ansichten als seitlich angeblasenes Rohrblattinstrument oder als Querflöte mit einem seitlich rechtwinklig abstehenden MundstĂŒck interpretiert. Hans Hickmann (1952) zufolge könnte der Name plagiaulos fĂŒr beide, damals nicht unterschiedene Instrumentengattungen verwendet worden sein. AuĂerdem hĂ€lt er es fĂŒr möglich, dass nach Bedarf Einfach- oder DoppelrohrblĂ€tter in die Anblasöffnung eingesteckt wurden.cite-ref-37[37] Nachfolgend setzte sich die Ansicht durch, dass der plagiaulos eine zu den Hirtenflöten gehörende Querflöte war.cite-ref-38[38] Schriftquellen und Abbildungen zufolge war der plagiaulos vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. bekannt.
Erzeugte Tonskalen und Melodien
Nach dem Instrument ist das Tonsystem des Aulos-Modus benannt, dessen Relevanz fĂŒr den antiken Aulos heute aber nicht mehr vertreten wird.
Etruskische und römische Auloi/Tibiae
Die etruskischen Instrumente scheinen den griechischen Auloi der klassischen Zeit weitgehend entsprochen zu haben. Abbildungen zeigen das untere Ende der Schallrohre mit einer leicht trichterförmigen StĂŒrze. Auf einem Fresko in der Tomba Francesca Giustiniani sind (anaglotte) EinfachrohrblĂ€tter erkennbar, die sonst in der Mundhöhle verborgen wĂ€ren.cite-ref-39[39] Beim Instrument aus der Tomba dei Leopardi sind die oberen Enden der Spielrohre rot abgesetzt. Das ist als erster Beleg fĂŒr einen Metallring zu deuten, der hier das Rohr an der Stelle verstĂ€rkt, wo der holmos hineingepresst wird.cite-ref-40[40] Die Etrusker bezeichneten die Flöte spielende Person als Suplu, latinisiert Subulo.cite-ref-41[41]cite-ref-42[42]
Von den Etruskern ĂŒbernahmen die Römer das gedoppelte Rohrblattinstrument, das lateinisch tibia oder gelegentlich fistula genannt wurde. In hellenistischer und römischer Zeit wurden die Instrumente zum Teil professionell gefertigt. Neben Holz und Rohr werden nun auch Erz, Silber und Elfenbein verwendet. Die Zahl der Bohrlöcher kann bis auf 18 erhöht werden. Ein Teil dieser Löcher wurde durch Wachsklumpen oder silberne Drehringe geöffnet bzw. verschlossen, um den Tonumfang zu verĂ€ndern.cite-ref-43[43] Löcher unterhalb der greifbaren Löcher sind als Schalllöcher zu betrachten. Diese konnten mit abnehmbaren rohr- oder trichterförmigen AufsĂ€tzen versehen werden, die offenbar die Klangfarbe beeinflussten.cite-ref-44[44] Neben den aufwĂ€ndigen Instrumenten bestanden die einfachen fort.
In römischer Zeit wurden ârechteâ und âlinkeâ Tibiae unterschieden, wobei die rechte lĂ€nger war und tiefer klang, die linke kĂŒrzer bzw. höher. Die rechte war das fĂŒhrende, die linke das begleitende Rohr.cite-ref-45[45] Neben dem Zusammenspiel der ungleichen Rohre ist auch das von zwei âgleichenâ, in der Regel von zwei rechten, belegt. Hatten die beiden Rohre der Tibia â bei unterschiedlicher LĂ€nge â gleich viele Grifflöcher, wurde sie serranische oder lydische Tibia genannt. Die phrygische Tibia hatte an beiden Rohren eine unterschiedliche Anzahl von Grifflöchern.cite-ref-46[46] Sie trug auf einem der Rohre (meist dem linken) einen elymos genannten Schallbecher aus Horn.cite-ref-47[47] Auch konnte das Rohrende aufwĂ€rts gebogen sein und in einen kleinen Trichter auslaufen. Neben den hier genannten gab es weitere Instrumententypen, die nur dem Namen nach bekannt sind.cite-ref-48[48]
Literatur
âą Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, DNB 790465388.
⹠Annie Bélis: Aulos. In: Grove Music Online, 2001.
âą Wolfgang Boetticher: Aulos. In: MGG. Sachteil, Bd. 1, Sp. 1039â1042.
âą Maurice Byrne: Understanding the aulos. In: Ellen Hickmann, Ingo Laufs, Ricardo Eichmann (Hrsg.): Studien zur MusikarchĂ€ologie. Band 2 (= Orient-ArchĂ€ologie. Band 7). Leidorf, Rahden/Westf. 2000, ISBN 3-89646-637-2, S. 279â285.
âą Stefan Hagel: Reconstructing the Hellenistic professional aulos. In: M. C. Martinelli (Hrsg.): La Musa dimenticata. Aspetti dellâesperienza musicale greca in etĂ ellenistica. Pisa 2009, ISBN 978-88-7642-359-8, S. 227â246.
âą Stefan Hagel, Christine Harrauer (Hrsg.): Ancient Greek Music in Performance. Verlag der Ăsterr. Akad. der Wiss., Wien 2005, ISBN 3-7001-3475-4.
âą John G. Landels: Music in Ancient Greece and Rome. Routledge, London/New York 1999, ISBN 0-415-16776-0, S. 24â46.
âą Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 76â82.
âą Stelios PsaroudakÄs: The aulos of Argithea. In: Ellen Hickmann, Anne D. Kilmer, Ricardo Eichmann (Hrsg.): Studien zur MusikarchĂ€ologie. Band 3 (= Orient-ArchĂ€ologie. Band 10). Leidorf, Rahden/Westf. 2002, ISBN 3-89646-640-2, S. 335â366.
âą Kathleen Schlesinger: The Greek Aulos. A Study of its Mechanism and of its Relation to the Modal System of Ancient Greek Music. Followed by a Survey of the Greek Harmoniai in Survival or Rebirth in Folk-Music. (1939). Boumaâs Boekhuis N.V. Publisher, Groningen 1970
âą Martin L. West: Ancient Greek Music. Clarendon Press, Oxford 1992, ISBN 0-19-814897-6.
âą GĂŒnther Wille: Musica Romana. Die Bedeutung der Musik im Leben der Römer. Schippers, Amsterdam 1967, OCLC 1126029.
Weblinks
Commons
: Aulos
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Aulos
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Klangbeispiele rekonstruierter griechischer Instrumente (Ăsterreichische Akademie der Wissenschaften)
Einzelnachweise
cite-note-11. â JĂŒrgen Elsner: Klarinetten I. â Vorbemerkung. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. (MGG) Sachteil, Bd. 5, Sp. 178.
cite-note-22. â Helmut Brand, Altgriechische Musik
cite-note-33. â Helmut Brand, Altgriechische Musik
cite-note-44. â Monika Schuol: Hethitische Kultmusik. Eine Untersuchung der Instrumental- und Vokalmusik anhand hethitischer Ritualtexte und von archĂ€ologischen Zeugnissen (= Orient-ArchĂ€ologie. Band 14). Verlag Marie Leidorf, Rahden 2004, ISBN 3-89646-644-5, S. 131.
cite-note-55. â Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 111.
cite-note-66. â Bronzestatuette aus SzĂĄzhalombatta. Archiviert vom Original am 13. September 2016; abgerufen am 26. Juni 2021.
cite-note-77. â Eine Skizze der Bronzestatuette aus SzĂĄzhalombatta: Os Instrumentos Musicais na TradiciĂłn Galega » Gaita (Vilariño de Conso). Abgerufen am 4. September 2016.
cite-note-88. â Hallstatt-Aulos (Albin Paulus 2003). Archiviert vom Original am 13. September 2016; abgerufen am 26. Juni 2021.
cite-note-99. â Frieder Zaminer: Musikinstrumente V. Griechenland. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 8, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01478-9, Sp. 543â551.
cite-note-1010. â Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 77.
cite-note-1111. â Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 77. Die Geschichte zu Alkibiades ist ĂŒberliefert bei Plutarch, Alkibiades 2; Pseudo-Platon, Alkibiades I 106 e.
cite-note-1212. â Eva Weissweiler: Komponistinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. dtv, BĂ€renreiter, MĂŒnchen 1999, S. 28â29.
cite-note-1313. â Nicholas B. Bodley: The Auloi of MeroĂ«: A Study of the Greek-Egyptian Auloi Found at MeroĂ«, Egypt. In: American Journal of Archaeology. Band 50, Nr. 2, 1946, S. 217â240.
cite-note-1414. â Pindar, Pythische Oden 12,18â22.
cite-note-1515. â Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 76 f.
cite-note-1616. â Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 77 f.
cite-note-1717. â Melanippides, frag. 758 PMG; Bronzegruppe von Myron, siehe Plinius der Ăltere, Naturalis historia 34,57, und Pausanias, Beschreibung Griechenlands 1,24,1.
cite-note-1818. â Schon bei Melanippides, aufgenommen bei Palaiphatos, Unglaubliche Geschichten 47, Properz, Elegien 2,30,16â18, und Ovid, Fasti 6,697.
cite-note-1919. â Zuerst belegt durch rotfigurige Keramik vom Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr.: Timothy Gantz: Early Greek Myth. Johns Hopkins University Press, 1993, S. 86â87 und 95; hier S. 95.
cite-note-2020. â Einfaches Rohrblatt als die hĂ€ufigere Form nehmen an: Wolfgang Boetticher: Aulos. In: MGG. Sachteil, Bd. 1, Sp. 1039â1042; Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 51â80.
cite-note-2121. â Theophrast, Peri phyton historias 4,11,4â5; dazu siehe Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 58â62.
cite-note-2222. â Boetticher, Sp. 1041; siehe auch Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 78 f.
cite-note-2323. â Byrne, Understanding the aulos.
cite-note-2424. â So die Interpretation von Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 63; die genaue Zuschreibung der antiken Termini ist umstritten.
cite-note-2525. â Vladimir Kachmarchik: Some Mysteries of Ancient Greek Aulets. (Memento vom 20. MĂ€rz 2012 im Internet Archive) In: Journal Internationale Double Reed Society, Nr. 22, Juli 1994, S. 93â99
cite-note-2626. â Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 79.
cite-note-2727. â Pindar, 12. Pythische Ode engl. Ăbersetzung
cite-note-2828. â Klangbeispiel (MP3; 487 kB) phrygische Tibia mit Einfachrohrblatt
cite-note-2929. â Klangbeispiel eines gedoppelten Aulos mit einfachen RohrblĂ€ttern bei Michael Atherton & Melismos, abgerufen am 29. Juli 2009.
cite-note-3030. â Klangbeispiel Track 6 âAulos et Hydraulisâ wĂ€hlen. Auch dieses Klangbeispiel (MP3; 1,6 MB) einer Rekonstruktion mit Metallröhren klingt Ă€hnlich wie ein Krummhorn.
cite-note-3131. â Ăhnlich wie ein Duduk klingt dieses (MP3; 514 kB) Hörbeispiel der Rekonstruktion eines hölzernen Aulos. Zum Vergleich ein Video mit zwei Duduk (eines spielt einen Bordunton).
cite-note-3232. â Klangbeispiel (MP3; 259 kB), Aulos im Hintergrund zu hören.
cite-note-3333. â Vgl. die Zusammenstellung bei Stelios PsaroudakÄs: The aulos of Argithea. In: Ellen Hickmann, Anne D. Kilmer, Ricardo Eichmann (Hrsg.): Studien zur MusikarchĂ€ologie. Band 3 (= Orient-ArchĂ€ologie. Band 10). Leidorf, Rahden/Westf. 2002, ISBN 3-89646-640-2, S. 335â366.
cite-note-3434. â Pollux, Onomastikon 4,80; Annemarie J. Neubecker: Altgriechische Musik. Eine EinfĂŒhrung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04497-5, S. 78.
cite-note-3535. â Aristoteles, Metaphysik 13,6, 1093 b 2.
cite-note-3636. â Stelios PsaroudakÄs: The aulos of Argithea. In: Ellen Hickmann, Anne D. Kilmer, Ricardo Eichmann (Hrsg.): Studien zur MusikarchĂ€ologie. Band 3 (= Orient-ArchĂ€ologie. Band 10). Leidorf, Rahden/Westf. 2002, ISBN 3-89646-640-2, S. 335â366.
cite-note-3737. â Hans Hickmann: The Antique Cross-Flute. In: Acta Musicologica, Band 24, Nr. 3/4, JuliâDezember 1952, S. 108â112, hier S. 110
cite-note-3838. â Alban Voigt: A Contribution to the History of the Flute. In: The Musical Times, Band 69, Nr. 1019, Januar 1928, S. 28f; Annie BĂ©lis: Aulos. I. The instrument. 4. Terminology and classification. In: Grove Music Online, 2001; Wolfgang Boetticher: Aulos. II. Ikonographie und Geschichte. In: MGG Online, November 2016
cite-note-3939. â Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 59.
cite-note-4040. â Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 134.
cite-note-4141. â Giuliano Bonfante, Larissa Bonfante: The Etruscan Language. An Introduction. 2. Auflage. Manchester University Press, Manchester/New York 2002, ISBN 0-7190-5540-7, S. 219.
cite-note-4242. â J. T. Hooker (Hrsg.): Reading the Past: Ancient Writing from Cuneiform to the Alphabet. University of California Press, Berkeley 1990, ISBN 0-520-07431-9, S. 377.
cite-note-4343. â Boetticher, Aulos, Sp. 1042, Abbildung eines in Pompei gefundenen Aulosrohres aus Elfenbein (ohne MundstĂŒck). Ăsen erleichtern das Verdrehen der gebohrten Ringe, wodurch Löcher geöffnet oder verschlossen werden.
cite-note-4444. â Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 135â143.
cite-note-4545. â GĂŒnther Wille: Musica Romana. Die Bedeutung der Musik im Leben der Römer. Schippers, Amsterdam 1967, S. 171 f.
cite-note-4646. â Serviuszitat bei Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966, S. 146.
cite-note-4747. â Heinz Becker: Zur Entwicklungsgeschichte der antiken und mittelalterlichen Rohrblattinstrumente. Sikorski, Hamburg 1966 (Seitenzahl fehlt); GĂŒnther Wille: Musica Romana. Die Bedeutung der Musik im Leben der Römer. Schippers, Amsterdam 1967, S. 171.
cite-note-4848. â GĂŒnther Wille: Musica Romana. Die Bedeutung der Musik im Leben der Römer. Schippers, Amsterdam 1967, S. 175.